Tools für digitalen Unterricht

5 Tools für Lehrer, um Klassen digital zu verwalten

Täglich steigen die Fälle der Erkrankungen am Coronavirus in Europa. Gleichzeitig gibt es dadurch immer mehr Maßnahmen, die eine weitere Verbreitung eindämmen soll. 

In vielen Ländern sind bereits Schulen, Kitas, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen geschlossen. Doch das Leben und Lernen soll und darf nicht stehen bleiben, denn absehbar ist das Ende der aktuellen Krise noch lange nicht. 

Wie stellt man richtig auf digitales Lernen um?

Hier findest du 5 Tools die du nutzen kannst, um den Unterricht zu digitalisieren und den Lernfortschritt deiner Schüler/innen oder Student/innen aufrecht zu erhalten:

#1: Digital kommunizieren in Gruppen - Slack

Lange schon ist Slack eine etablierte Lösung in vielen Unternehmen und auch privat. Es ist eine kostenlose Messenger-App, in denen Mitglieder sich in Echtzeit in Gruppen und verschiedenen Kanälen austauschen können.

Nutze Slack dafür, um mit deinen Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bleiben. Du kannst verschiedene Kanäle bilden, die du z.B. nach Unterrichtsfach einteilst oder wo Lern- oder Projektgruppen miteinander kommunizieren können.

Lade dir Slack kostenlos herunter.

#2: Hausaufgaben & Arbeiten - SOPHY

chat with your team directly in the task

Eine Aufgabenverwaltung via Slack oder Email wird schnell zu einem Chaos, deswegen empfiehlt sich dafür ein Tool zur Aufgabenverwaltung wie SOPHY.

In SOPHY kannst du für jede Klasse ein Team anlegen, in welchem du z.B. Hausaufgaben und Arbeiten übersichtlich hinterlegen und nachhalten kannst. 

Innerhalb der Aufgaben ist es ebenfalls möglich mit anderen Nutzern zu chatten, damit kannst du z.B. Fragen deiner Schülerinnen und Schüler schnell und am Thema beantworten.

Aufgaben können den jeweiligen Schülerinnen und Schülern zugewiesen und mit einem Fälligkeitsdatum versehen werden. Das sorgt für eine unschlagbare Transparenz in der Abstimmung.

Auch ein Dateien-Upload ist möglich, damit Dokumente wie Hausaufgaben oder andere Arbeiten direkt hochgeladen werden können und du nicht erst noch Zeit aufbringen musst, die Dokumente der entsprechenden Aufgabe zuzuordnen. Es wird automatisch ein Zeitstempel hinzugefügt, damit das Einhalten von Fristen und Terminen stets nachvollziehbar erfasst werden kann.

Auch hier finden alle Änderungen in Echtzeit statt, um eine reibungslose Abstimmung zu deinen Schülerinnen und Schülern zu gewährleisten.

SOPHY kannst du hier kostenlos nutzen.

#3: Arbeitsmaterialien, Bücher und Co. online verwalten - Google Drive

Der Austausch von Dokumenten direkt an der jeweiligen Aufgabe ist sinnvoll und am effizientesten, doch die übersichtliche Ablage von vielen Dateien kannst du am besten über Cloud-Dienste wie Google Drive lösen.

In Google Drive kannst du viele Dateien deiner Schülerinnen und Schüler strukturiert in Ordner ablegen und mit ihnen teilen.

Diese Dateien können natürlich wie gewohnt auch offline gespeichert und ausgedruckt werden, falls es nötig ist sie in ausgedruckter Form vor sich zu haben.

Der Dienst von Google Drive ist bis zu einer bestimmten Speicherkapazität kostenlos.

So legst du ein Google-Konto an, um Google Drive zu nutzen:

  1. Erstelle ein Google-Konto oder melde dich mit einem bestehenden an
  2. Navigieren Sie über das Menü “Kontodienste” zu Google Drive
  3. Wählen Sie die Option “+ Neu” und den Dokumenttyp aus, den Sie erstellen oder hochladen möchten
  4. Teilen Sie den Link zu Ihrem Dokument mit Kollegen.

#4: Video-Konferenzen

Gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern oder bei visuellen Themen machen sich die Probleme bemerkbar, wenn man sich nicht in die Augen schauen kann.

Doch jedes Smartphone und jeder Laptop kann mit einer Anwendung für Videokonferenzen in ein leistungsstarkes Tool verwandelt werden, um von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren.

Eine professionelle Software ist Google Meet.

Sie hat eine direkte Integration in den Google Kalender und zahlreiche Funktionen, wie z.B.:

  • klare Video-Feeds, die sich anfühlen, als wärt ihr im selben Raum
  • die Möglichkeit, mit vielen Schülerinnen und Schülern gleichzeitig zu sprechen
  • automatische Erkennung und Anzeige des aktiven Sprechers
  • die Möglichkeit, Mikrofon und Ton stummzuschalten.

Google Meet ist ebenfalls kostenlos und kann hier heruntergeladen werden.

#5: Geteilte Pinnwände

Padlet für die Erstellung digitaler Pinnwände

Manchmal ist es am einfachsten mit Bilder und Videos Lerninhalte darzustellen. 

In solchen Fällen sind digitale Pinnwände hilfreich, die einen Überblick über viele verschiedene Dateien ermöglichen.

Noch besser ist es, wenn man sich direkt an diesen Dateien austauschen und mit anderen diskutieren bzw. Fragen besprechen kann.

Eine kostenlose Möglichkeit dafür bietet Padlet, bei denen verschiedene Walls erstellt werden können, die man mit Schülerinnen und Schülern teilen kann.

Es gibt auch weitere Funktionen für Schulen, die jedoch Teil einer kostenpflichtigen Version sind.

Mehr über Padlet erfährst du hier.

Zusammengefasst

Die Digitalisierung ist noch lange nicht in den Schulen und dem Alltag der Lehrer und Lehrerinnen angekommen. Zwar gibt es vereinzelt Schulen, Lehrer/innen oder Schüler/innen, die sich mehr mit dem Thema auseinandersetzen und versuchen neue Wege zu gehen, allerdings stehen wir momentan noch am Anfang einer kompletten Umwälzung eines alten Systems.

Tools und Software gibt es jedoch schon und sie wartet nur darauf entdeckt und verwendet zu werden. 

Deswegen traue dich ruhig ein wenig zu experimentieren und neue Dinge auszuprobieren, denn es wird mit Sicherheit nicht mehr allzu lange dauern, bis solche Tools in den Schulalltag finden werden.

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